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FinTech-Webinar mit Findexable: Regulierung, Widerstandsfähigkeit und KMU im Fokus globaler Finanzzentren in der Corona-Krise

Im ersten Teil einer zweiteiligen Reihe diskutierten Vertreter globaler Finanzplätze aus London, Paris und Toronto mit Jochen Biedermann und Simon Hardie über die Auswirkungen von Covid-19 und die Rolle der Finanzplätze bei der Vorbereitung der Erholung.

Das Webinar war Teil einer Reihe in Partnerschaft mit Findexable, die Einblicke geben soll, wie FinTech- und Finanzunternehmen weltweit auf die wirtschaftliche Herausforderung durch das Coronavirus reagieren – aber auch gemeinsame Lösungen anregen soll, um die Herausforderungen und Chancen des aktuellen Umfelds anzugehen.

Das heutige Gespräch konzentrierte sich auf drei zentrale Aspekte und Folgen der Corona-Krise – mit Hinweisen auf die Richtung von Politik und Finanzmärkten:

  1. Klein ist fein (muss aber geschützt werden)
    Kleine und mittlere Unternehmen (jeder Art) brauchen Unterstützung in der Krise. Nicht nur FinTech-Unternehmen – 99 % der kanadischen Unternehmen sind, ähnlich wie im Vereinigten Königreich, KMU. Diese Unternehmen sind der Wachstumsmotor vieler Märkte, und Regierungen sowie der Finanzsektor müssen sie unterstützen, damit sie den Abschwung überstehen. Aus spezifischer FinTech-Sicht sind FinTech-Unternehmen besser aufgestellt, um die Herausforderungen der Krise zu überstehen und sich anzupassen, doch als kleinere, innovative Unternehmen werden auch sie voraussichtlich Hilfe benötigen.
  2. Widerstandsfähigkeit für das nächste Mal (ja, es wird noch etwas anderes kommen)
    Es geht nicht darum, Schwarzmalerei zu betreiben. Ganz im Gegenteil. Innovative Unternehmen – und insbesondere Finanzdienstleister – sind in der Lage, Krisen besser zu überstehen (solange eine gewisse Unterstützung verfügbar ist; siehe Punkt 1 oben). Sie könnten auch der Schlüssel dazu sein, Warnsignale besser zu erkennen – entweder um künftige Krisen zu vermeiden oder um sicherzustellen, dass die Märkte im Falle eines weiteren Schocks oder einer globalen Bedrohung besser vorbereitet sind.
  3. Sind Regeln dazu da, gebrochen zu werden?
    Regierungen in allen Regionen haben, wo immer möglich, politische Instrumente mobilisiert – um den Zugang zu Finanzdienstleistungen zu erleichtern und den Bedarf an Bargeld zu verringern. Die Notwendigkeit, Verfahren zu digitalisieren, um das Onboarding von Kunden oder die Prüfung von Kredithistorien zu erleichtern, wird zudem den Digitalisierungsschub beschleunigen, den die Krise ermöglicht. Ein potenziell positives Ergebnis von Covid-19 ist sowohl die Dringlichkeit, mit der nun Regelungen geschaffen werden müssen, die den Zugang zu Finanzdienstleistungen erleichtern, als auch ein erneutes Bewusstsein dafür, dass der Fokus auf das Klima und auf Fragen der sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung gerichtet werden muss. Es bedarf einer globalen Krise, um einen Konsens herbeizuführen – und wir hoffen, dass dieser Moment eine Chance bietet, die Grenzen des menschlichen Fortschritts zu verschieben.

Wir danken den heutigen Teilnehmenden für ein wirklich aufschlussreiches Gespräch:

Und natürlich unseren Co-Gastgebern – Simon Hardie, CEO von Findexable, und Jochen Biedermann, Geschäftsführer der World Alliance.

#FinanceForGrowth

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